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Fräulein Smillas Gespür für Schnee

nach dem Roman von Peter Hoeg

In der Bühnenfassung von Andreas Harwath

 

"Ich bleibe ganz still sitzen. Es ist immer interessant, Europäer der Stille zu überlassen. Für sie ist sie eine Leere."

Ein sechsjähriger Junge stürzt vom Dach eines Wohnhauses in Kopenhagen. Für die Behörden ist das ein Unfall, doch für die Freundin des Kindes, die arbeitslose Naturwissenschaftlerin Smilla Jaspersen, erzählen die Spuren im Schnee etwas anderes. Smilla begibt sich auf die Suche nach Jesajas Mörder. Ihre Nachforschungen ergeben eine Verbindung zu mehreren Expeditionen ins ewige Eis und zu Ereignissen, die vertuscht werden sollen.

Sie erzählt von sich, von ihrer Familie, von ihrer Freundschaft mit Jesaja, der wie sie aus Grönland stammte, vom Einfall des modernen Europas in die Welt der Inuit, der Unterdrückung ihres Volkes durch die dänische Kolonialmacht. Es ist eine Geschichte über Mord und Verrat, über die Entwurzelung des Menschen und seine Einsamkeit.

Aber es ist auch eine Geschichte über Liebe und Freundschaft.